Erlebnisbericht vom 1. Mai bis 6. Mai 2018

Elvetian la o vizit√Ę in Moldova
Gallery Thumb 1 Gallery Thumb 2 Gallery Thumb 3 Gallery Thumb 4 Gallery Thumb 5 Gallery Thumb 6 Gallery Thumb 7 Gallery Thumb 9 Gallery Thumb 10

Seit einigen Jahren geh√∂ren meine Frau Edith und ich dem Verein Freunde der Republik Moldova an. Ein Freund hat mich ermuntert, dem Verein beizutreten und zu unterst√ľtzen mit dem Hinweis, dass Moldawien eines der √§rmsten L√§nder in Europa ist. Die Unterst√ľtzung aus der Schweiz w√§re sehr hilfreich und willkommen.

Der Verein ist gut gef√ľhrt mit einem aktiven Vorstand. Jedes Jahr findet eine Generalversammlung statt mit allen Traktanden, die zu einem Verein geh√∂ren. Die Mitglieder erhalten somit Rechenschaft √ľber das gesamte Vereinsjahr, die Aktivit√§ten, Spenden Unterst√ľtzungsprojekte und √ľber die Verwendung der Mitgliederbeitr√§ge. Dazu geh√∂ren auch die Hilfssendungen bzw. Transporte nach Moldawien.

Genau f√ľr diese Hilfsg√ľtersammlung und deren Transporte habe ich mich engagiert nach der Aufgabe meiner intensiven beruflichen T√§tigkeiten. Fast alles wird gesammelt, alles in einem guten und funktionst√ľchtigen Zustand wird entgegengenommen, registriert und bis zum endg√ľltigen Transport in einem Zwischen-Lager eingestellt. Das sind beispielsweise M√∂bel, Kranken-Hilfsmittel, Kleider, Teppiche, Schul-Utensilien, Schreibzeug usw.

Unter Leitung des langj√§hrigen Vorstandsmitgliedes Lotti B√§chi sind daf√ľr viele freiwilligen Helfer vom Verein und ausserhalb t√§tig.

Das war der Grund unserer Reise, zu √ľberpr√ľfen, wo und wie diese Hilfsg√ľter verteilt werden in Moldawien. Ein f√ľr unseren Verein t√§tiger Professor und Direktor vor Ort, Igor Nicoara hat als Dolmetscher, von Englisch in Moldawisch, gewirkt und mit uns die m√∂glichen Orte f√ľr die n√§chste Lieferung evaluiert. Diesen Ort haben wir gefunden: Manoilesti, ein Gymnasium im Rayon Ungheni.

Wir wurden herzlich empfangen von der Schulleitung und der B√ľrgermeisterin. Nach eingehender Besprechung, Besichtigung des Gymnasiums und der angeschlossenen kleineren Schulen der Umgebung haben wir uns f√ľr dieses Gymnasium entschieden. Wir sind √ľberzeugt, dass hier alles in die richtigen H√§nde kommt. Diese Verpflichtung haben wir pers√∂nlich vom Schulleiter erhalten ,von dem wir einen ausserordentlich guten und ehrlichen Eindruck bekommen haben.

Meine Einsch√§tzung f√ľr Moldawien ist, dass arm und reich sehr nahe beieinander sind. Chisinau ist nicht Moldawien. Das eigentliche Moldawien, immer noch arm und hilfsbed√ľrftig, liegt ausserhalb der Hauptstadt.

Wir haben auf dieser Reise viele nette, gastfreundliche und auch fr√∂hliche Menschen getroffen. Das Land ist sch√∂n. Der Tourismus sollte gef√∂rdert werden, damit Devisen ins Land kommen und viele Leute besch√§ftigt werden, die dann ihr Fortkommen nicht im Ausland suchen m√ľssen.

Viele Fortschritte in die Bildung, Verkehr und Infrastruktur sind gemacht worden und sichtbar. Ein m√∂glicher EU-Beitritt w√ľrde die ganze Entwicklung beschleunigen.

Uns hat die Reise gefallen und wir sind mit vielen positiven aber auch leider negativen Eindr√ľcken nach Hause geflogen.

Fazit: Wir kommen wieder und helfen weiter.

Edith und Hans Huber/ Lotti Bächi